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Gitarre und Musiker
müssen einander finden.
Für die Gitarren
aus seiner Werkstatt verwendet Hermann Gräfe Hölzer, die
mindestens schon 10 Jahre bei ihm lagern. Alle Einzelteile, mit
Ausnahme der Mechaniken, werden selbst hergestellt und reifen als
Rohling, halbfertig noch mindestens ein Jahr im Werkstattklima bis
zur endgültigen Verarbeitung.
Seine Instrumente
lassen sich in keine Modellreihen einordnen. Jede Gitarre wird individuell
gestaltet und ihre Ausführung meist in Zusammenarbeit mit dem
Kunden abgestimmt.
Es werden jedoch
zwei Instrumentenkonzepte bzw. Ausführungsvarianten angeboten.
Ein Grundmodell,
das auf aufwändigen Zierrat verzichtet, einfache Formen für
Kopfteil und Rosette verwendet, schlicht und etwas moderner gestaltet
ist.
Größter
Wert wird jedoch auch hier auf die Auswahl der Hölzer und die
Verarbeitung gelegt, um klanglich optimale Ergebnisse zu erreichen. |
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Details wie steilerer
Halswinkel, leicht gewölbtes Griffbrett oder Doppelllochbohrung
des Saitenknüpfblocks sind, falls
es die Klangvorstellung des Kunden erfordert, eine Selbstverständlichkeit.
Die Lackierung des Korpus (Boden/Zargen/Hals) wird hier mit einem
Einkomponetenlack (Nitrocellulose-Basis) ausgeführt. Die Decke
als zentrales Bauteil wird in jedem Fall mit einer dünnen Schellackpolitur
veredelt.
Ziel ist es dem
ambitionierten Amateur oder dem angehenden Profi ein handgebautes
Instrument anbieten zu können, welches in einem vernünftigen
Preisbereich liegt.
Das Modell a ist in der Ausgestaltung wesentlich detailierter. Das
Kopfteil in traditionellem Design, die Rosette in Mosaikbauweise,
Zierspäne bei der Ausführung der Randeinlagen und hochwertige
Mechaniken lassen ein Instrument auf hohem handwerklichen Niveau
entstehen.
Nur die ausgesuchtesten
Hölzer seines Holzlagers kommen hier zum Einsatz. Die Oberflächengestaltung
als komplette Schellackpolitur ist obligatorisch. Sämtliche
Details bis hin zur Holzauswahl können hier mit dem Kunden
abgestimmt werden. |